Der Januar ist für viele ein beliebter Anlass für Reflexion und Planung und genau dafür sind unsere Ledernotizbücher die perfekten Begleiter. Wenn du aber noch einen kleinen Stups brauchst, um dein Notizbuch zu beginnen oder fortzuführen, haben wir hier die besten Tipps aus dem Team für dich gesammelt.

Wie hast du mit deinem Notizbuch angefangen?

Monica: Bevor ich bei paper republic angefangen habe, waren meine Notizbücher hauptsächlich für Skizzen und Design-Ideen. Aber jetzt schreibe ich tatsächlich auch regelmäßig, mein Notizbuch ist also zu einem Mix aus Kunst, Gedanken und Plänen geworden.

Paul: Ich habe auf meinem ersten Trip nach Wien im letzten Sommer mit kleinen Zeichnungen in meinem Notizbuch angefangen. Zwei Freunde gaben mir eins und ermutigten mich, eine Zeichnung pro Tag anzufertigen. Das war so eine schöne und achtsame Weise, meinen Sommer alleine in Wien festzuhalten.

Nastya: Vor drei Jahren besuchte ich meine Eltern und fand ein Notizbuch, in das ich als Teenagerin geschrieben hatte. Es fühlte sich wie ein Blick in den Kopf einer Fremden an. Meine Mutter führt schon ihr Leben lang Tagebuch und sagte, dass man die Dinge nie wieder so aufschreiben kann wie heute, würde man es morgen oder nächste Woche probieren. Das hat wirklich Eindruck bei mir hinterlassen. Für mich sind meine Einträge ins Notizbuch wie eine Fotografie – ein Weg, den Moment einzufangen und für immer festzuhalten.

Lea: Ich habe mir früher digital Notizen gemacht und nur für die Arbeit ein Notizbuch benutzt. Aber dann verliebte ich mich in die Idee, meine Gedanken in physischer Form festzuhalten und so das Ungreifbare greifbar zu machen. Also löschte ich die Notiz-App von meinem Handy. Jetzt bin ich süchtig nach Stift und Papier und habe vier Notizbücher! Ich nutze sie zur Ideenfindung, für To-do-Listen und meine Planung (wobei ich Privates und Berufliches getrennt halte).

Ani: Ich war immer so ein Mensch, der Notizbücher angefangen und nie vollgeschrieben hat. Aber seit ich bei paper republic arbeite, schreibe ich öfter in meine Notizbücher und bekomme sie auch voll.

Wie hast du dein Notizbuch gefunden?

 

Monica: Ich habe alle drei Größen! Mein grand voyageur in Olivgrün begleitet mich auf Reisen, weil mein Pass perfekt reinpasst und ich unterwegs gerne Dinge aufschreibe. Die grüne Farbe passt zu meiner Garderobe und ist zeitlos schön.

Am meisten nutze ich aber meinen grand voyageur [xl] in Kastanie. Für den habe ich mich entschieden, weil er so viel Platz zum Schreiben bietet und ich liebe, wie wunderschön er gealtert ist.

Und dann habe ich noch einen grand voyageur [a4] in Venezia für meinen Deutschunterricht. Da passen meine Materialien und ein Extra-Refill für Notizen perfekt rein.

Paul: Als ich bei paper republic angefangen habe, habe ich mir mein eigenes Notizbuch zusammengestellt mit einem grand voyageur [pocket] in Rot – mal was anderes als meine typischen schwarzen Accessoires. Es ist richtig toll gealtert und passt einfach perfekt zu meinem Stil. Ich habe es mit einem Keltenkreuz-Anhänger vom Flohmarkt verziert, um mich an meine irischen Wurzeln zu erinnern. Und mit einem kaputten Rosenkranz-Kreuz aus dem Vatikan. Als Papier nutze ich gepunktete Refills, weil sie vielseitig einsetzbar sind, egal ob ich Architekturskizzen anfertige oder mir Notizen mache.

Nastya: Ich habe mich für ein olivgrünes Ledernotizbuch in XL entschieden, weil ich viel Platz und Freiheit zum Schreiben brauchte. Ich benutze es für alltägliche Beobachtungen, Therapienotizen, Notizen für die Arbeit, Gedichte und Geschichten. Ich schreibe chaotisch, deshalb funktionieren Blanko-Refills für mich am besten – auch weil ich gerne zeichne.

 Lea: Ich habe den grand voyageur [pocket] in Cognac wegen seiner kompakten Größe und Flexibilität gewählt. Er passt in jede meiner Beutel und Taschen. Die Art des Papiers ist mir gar nicht so wichtig, aber ich liebe schöne Refills und bin ein großer Fan der Dybdahl-Notizbücher!

Ani: Ich habe an einem Workshop teilgenommen und dabei mein eigenes Portfolio [a5] erstellt.

Wo und wann benutzt du dein Notizbuch?


 

Monica: Meistens abends vor dem Zubettgehen. Dann mache ich mir eine Tasse Tee, komme runter und schaue, wonach ich mich fühle. Manchmal schreibe ich, manchmal blättere ich es auch nur durch und lasse mich inspirieren.

Paul: Meine Lieblingsorte für mich und mein Notizbuch sind Wiener Cafés wie das Café Kafka oder die Donau nach einer abendlichen Schwimm-Session, wenn alles friedlich und ruhig ist. Manchmal auch beim Zugfahren.

 Nastya: Ich schreibe andauernd, meistens im Zug oder in Cafés. Ich habe keinen speziellen Ort, aber das sind meine Lieblingsplätze.

 Lea: Ich schreibe immer, wenn mir danach ist. Und weil mein grand voyageur so kompakt ist, kann ich ihn überallhin mitnehmen und mir unterwegs Notizen machen.

Ani: Meistens zu Hause, bevor ich ins Bett gehe.

Hast du Tipps für ein neues Notizbuch?

Monica: Such dir das richtige Setup aus. Wenn das Notizbuch wirklich zu deinen Bedürfnissen und dir passt, wirst du öfter danach greifen. Nimm dir Zeit, deine Accessoires, Refills und Stifte auszuwählen, denn so macht das Ganze viel mehr Spaß. Und das Wichtigste: Es gibt keine Regeln. Dein Notizbuch kann genau das sein, was du möchtest.

Paul: Mach dir keinen Druck – du solltest dein Notizbuch nutzen, wann immer du dich danach fühlst. Wenn du drei kleine Kritzeleien am Tag machen willst, tu das. Wenn du heute keine Lust hast, ist das auch okay. Und personalisiere dein Setup! Du brauchst dafür nicht unbedingt ein individuelles Notizbuch von l'atelier (auch wenn die wunderschön sind). Nutze Sticker, Anhänger oder Zeichnungen, um dein Notizbuch zu personalisieren. Und zu guter Letzt: Versuche, dein Notizbuch mit etwas zu kombinieren, das du liebst. Also mit einer entspannten Tätigkeit oder einem gemütlichen Moment.

 Nastya: Denke nicht zu viel über dein Notizbuch nach. Versuch nicht, es „richtig zu machen“. Schreib einfach auf, was immer dir einfällt und denk später darüber nach. Du wirst erstaunt sein, wie bedeutsam das sein kann!

Lea: Ich habe mich früher sehr unter Druck gesetzt, mein Notizbuch genauso schön hinzubekommen wie die, die ich immer online sah. Aber seit ich meine Notizbücher öfter benutze, fühlt sich der ganze Prozess natürlicher an und ich kann es wirklich genießen. Mit der Zeit ist mein Notizbuch zu einem festen Teil meines Alltags geworden. Also fang einfach an, der Rest wird sich von selbst ergeben …

Ani: Fang einfach an, warte nicht auf den perfekten Moment oder die perfekten Umstände. Schreib zu Beginn einfach deine Gedanken auf, ohne Struktur oder sonst was. Es muss nicht schön oder perfekt sein. Der Akt des Schreibens ist das, was zählt.

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